Das Comeback der Kräuter

09.06.2010 | Köln
Tütensuppen und getrocknete Kräuter hatten das frische Grün fast schon aus den Supermarktregalen verdrängt. Heute quellen Gemüseabtei­lun­gen wieder vor Chili, Zitronenmelisse und Salbei über. Es liegt im Trend, frische Kräuter und Gewürze in den Kochtopf zu streuen, um Spei­sen zu verfeinern. Zudem erinnern sich immer mehr Menschen an die Heilkraft der Gewächse.

Die kleinen Pflänzchen helfen unter anderem ge­gen Magenkrämpfe, Migräne und Stress. Die Gesundheitsexperten der Central Krankenversicherung erklären unter www.central.de/rundum-gesund, welche Kräuter be­stimmte Beschwerden lindern. Zudem geben sie Tipps, wie Kräutertöpfe zum dekorativen Hingucker in der Wohnung wer­den, anstatt "wie Kraut und Rüben" auszusehen.

Viele Menschen kaufen frische Kräuter ein oder pflanzen sie an - und schätzen den Geschmack der Blätter und Blüten im Essen. Eine Studie des Marktfor­schungsinstituts GfK belegt, dass 74 Prozent der Deutschen beim Kochen über­wie­gend frische Zutaten verwenden. Kräuter geben aber nicht nur Speisen einen zu­sätzlichen Pfiff. Sie lindern auch als Teeaufguss, Zusatz in Bädern und als Kom­pressen manche Leiden. Die Experten der Central Krankenversicherung zeigen, welche Kräuter bei häufigen Beschwerden helfen.

Basilikum beruhigt: Die grünen Blätter des Basilikums eignen sich für mediter­rane Gerichte, Salate oder auch aufgebrüht als Tee. Sie beruhigen die Nerven, lin­dern Migräne und Magen-Darm-Beschwerden.

Petersilie belebt: Ein Tee aus Petersiliensamen oder -wurzeln vertreibt Früh­jahrs­müdigkeit und hilft gegen Menstruationsbeschwerden.

Thymian hilft gegen Husten: Als Tee aufgegossen, hat Thymian einen schleimlö­senden Effekt und kann Atemwegserkrankungen lindern. Ein Dampfbad mit den Kräutern desinfiziert die Atemwege und sorgt für reine Haut.

Zitronenmelisse macht müde: Abends als Tee zubereitet, hilft Melisse beim Ein­schlafen. Wer den Tee als Kompresse verwendet, hat ein Hausmittel gegen In­sektenstiche und Blutergüsse.

Kräutertöpfe: Praktisch und schick

Kräuter waren schon im Mittelalter beliebt, denn moderne Medikamente gab es da­mals noch nicht. Wessen undekorative Kräutertöpfe aber unfreiwillig mitteralter­lichen Charme verbreiten, der kann nach folgender Anleitung moderne Gefäße für seine Wohnung basteln. Die Materialien für einen schicken Behälter müssen nicht teuer sein. Eine Konservendose, Farbe und Spraylack reichen als Grundlage für einen ansehnlichen Topf.

Basteltipp: Aus Alt wird Neu

Am besten eignen sich unbeschädigte und rostfreie Konservendosen. Als erstes die Büchse reinigen, dann mit Küchenstahlwolle anrauen. Auf die trockene Ober­flä­che eine deckende Metallschutzgrundierung auftragen und trocknen lassen. An­schließend kann der Topf mit Acryllack gefärbt werden. Entweder kann dazu ein Pinsel verwendet oder mit Spraylack gearbeitet werden. Wer möchte, befes­tigt mit Heißkleber oder speziellem Klebstoff für Schmuck noch ein paar bunte Stei­ne oder Perlen. Auch ausgedruckte Fotos lassen sich mit Klarlack, der mit dem Pinsel aufgetragen wird, gut auf der Dosenoberfläche anbringen. Wichtig ist es, in den Boden ein paar Löcher zu stanzen, zum Beispiel mit einem kleinen Na­gel, damit sich das Wasser nicht in der Erde staut.

Quelle: Pressemeldung Central Krankenversicherung AG

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